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Kehlkopfpfeifer

 
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hanna-marlen



Anmeldungsdatum: 12.06.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 18:43    Titel: Kehlkopfpfeifer

Hallo, ich bin ganz neu in dieser gruppe und habe eine Frage!

Ich habe mir ganz spontan am 13 März ein Norikerhengstfohlen gekauft.
Das kleine " Milchmäulchen sollte zum Schlachter. Er war überflüssig.

Als ich meinen Nero am 24 März dann bekam, ging es ihm garnicht gut.
Husten, Fieber und eitriger Nasenausfluß ließ mich gleich den TA holen.
Sie stellte die Diagnose einer Luftröhrenentzündung.
Nero bekam auch sehr schlecht Luft.
Allerdings waren seine Lungen frei.
Die TA spritzte 3 Tage ein Antibiotika und setzte dann ab.
Allerdings bekam er schon vor seiner Ankunft zu mir von der Vermittlerstelle schon ein schleimlösendes Mittel. Dieses Mittel wurde ihm insgesamt 5-6 Wochen verabreicht.

Allerdings fiel mir auf, dass das schwere Atmen bei Nero nicht weg ging.
Oftmals hörte man sein Atmen schon von weitem.
Es ist das einatmen, das ihn sehr belastet.
Es hört sich an wie bei einem Pseudokruppkind.

Vor ein paar Tagen stellte ich fest, dass Nero schon wieder eitriger Nasenschleim absonderte.

Ich sagte dem TA wieder Bescheid.
Die TÄ die sowie so Nero impfen wollte, kam vorbei und untersuchte ihn.
Sie stellte fest, dass die eine Lungenhälfte total zu ist.
Das sie den Verdacht hatte, das Nero ein Kehkkopfpfeifer ist, riet sie mir zu einer Bronchoskopie.

Ich habe sofort einen Termin in Trier in der Pferdeklinik gemacht.
Am 15.06. um 15h.

Meine Frage an euch, was ist genau ein Kehlkopfpfeifer?
Wie ist die Behandlung, was kostet der OP?
Sind die Heilungschancen gut?

Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

LG eure Hanna-Marlen
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Toto70



Anmeldungsdatum: 25.05.2010
Beiträge: 55
Wohnort: Wedel

BeitragVerfasst am: 15.06.2010, 13:39    Titel:

http://www.pferd-erklaert.de/2010/05/gewaehrsmangel-kehlkopfpfeifen/

Ich kenn ein Pferd, was damit ebt. Das kann aber nur im Schritt ausgeritten werden.
Es darf absolut keinen Staub einatmen, steht mit einem Pony zusammen is einer Offenstallhaltung.
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Marion



Anmeldungsdatum: 18.05.2004
Beiträge: 6082
Wohnort: Bayern - in der schönen Holledau

BeitragVerfasst am: 15.06.2010, 14:13    Titel:

Hab hier auch was gefunden: http://www.pferdepage.de/pfeif.htm

Ein Kehlkopfpfeiffer wird halt nicht mehr im Sport eingesetzt, zumindest nicht in den höheren Klassen, aber das wirst Du mit einem Norweger ja auch nicht anstreben denke ich. Freizeitmäßig kann man die Pferde in der Regel schon belasten. Ich kannte auch schon mal ein Pferd das bis L im Turniersport ging, später Freizietpferd war. Ich denke mal daß das mit dem Kehlkopfpfeiffen schon vorher klar war und er deshalb zum Schlachter sollte.
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An jedem Tag mußt Du Dein Pferd von neuem erobern: Durch Liebe und List, Überlegung und Überlegenheit, durch Gerechtigkeit und Mut, durch Strafe und Lob, wo sie verdient sind.
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 15.06.2010, 17:08    Titel:

Hallo Hanna-Marlen,

unser "Kleiner" ist auch ein Kehlkopfpfeiffer, allerdings hat er nicht so heftige Beschwerden wie deiner! Geschockt

Wir haben Fränzchen als 2 Jährigen gekauft und schon da fiel auf, dass wenn man ihm fester am Strick gezogen hat oder seinen Kopf in Richtung Senkrechte gedrückt hat, dass er dann so komische Geräusche gemacht hat. Klag wie ein Rottweiler, der heftig an der Leine zerrt. So wie ein böses Fauchen.

Da er aber weder gehustet noch Ausfluss hatte, habe ich nix weiter gemacht.
Als wir im darauf folgende Winter mit dem Longieren begonnen haben trat dieses fauchende-rasselnde Geräusch immer heftiger auf.
Die TÄ hat dann per Endoskop nachgeschaut (dafür muss man aber nicht in die Klinik, das ging sogar ohne Sedierung) und festgestellt, dass eines seiner Stimmbänder gelähmt und viel kleiner als das andere ist.
Ihre Erlärung: 1. ist das Kehlkopf-pfeiffen bei großen und kräftigen Hengsten/Wallachen sehr verbreitet, 2. er hatte wohl als Fohlen eine schlimme Erkältung, die nicht behandelt wurde, da immer noch eitrige Bläschen auf den Stimmbändern und Kehlkopf waren.
Wir haben dann so ein Mega-Antibiotikum bekommen, dass wir ihm jeden Tag intramuskulär gespritzt haben. An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern.
Nach den 12 Tagen waren die eitrigen Bläschen weg, aber das gelähmte Stimmband bleibt natürlich.
Laut TÄ hat er aber bloß eine Einschränkung von 10%.

Fränzchen ist inzwischen 6 J. und ein super Freizeitpferd!
Wir machen lange Ausritte, sind auch gerne mal flott unterwegs, ich reite mit ihm Dressur und mein Mann springt ihn etwas.
Er könnte sicherlich auch im Amateur-Bereich Turniere gehen (Talent zum Springen hater er ja enorm), aber das ist nicht unsers.
Von einer Einschränkung seiner Leistungsbereitschaft merken wir gar nix!!! Manchmal faucht er etwas, wenn man ihn z. Bsp. zu eng reitet und dann rückwärts gehen lässt und wir am Halfter ein kleines Machtkämpfchen haben - aber dass ist alles.

Für den Freizeitbereich ist Kehlkopfpfeiffen absolut nix bedenkliches - muss aber unbedingt vom TA abgeklärt werden, ob eine OP von Nöten ist.
Nach eine Kehlkopf-OP (ca 1.500€) wiehrn die Pferde anders, sind aber dann auch meistens wieder ca. 80% belastbar.
Ach ja, wiehern tut Fränzchen immer noch in einer sehr hohen Tonlage, wie ein Fohlen - obwohl er schon 6J ist Lachen

Was ist denn bei deinem Fohlchen rausgekommen.
Heute war ja der Termin, oder?




Auf die Gafahr hin, dass ich hier multimedial gesteinigt werde: wäre es bei dem Krankheitsbild in so jungen Jahren nicht besser gewesen, dass Fohlen wäre erlöst wurden Mit den Augen rollen
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