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Hilfe! Pferd mit komischen Auffälligkeiten!!!!

 
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Brenda



Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 14:54    Titel: Hilfe! Pferd mit komischen Auffälligkeiten!!!!

Hallo!
Seit einer Woche beobachte ich, dass mein Pferd, sei es im Stall oder beim Putzen, seine Zunge ständig links raus streckt und diese dann verdreht oder damit spielt. Sieht so aus, als wenn er auf seiner Zunge rumkaut. Da dieses Verhalten immer schlimmer wird, habe ich gestern TA kommen lassen. Doch Zähne sind in Ordnung (wurden erst Anfang Februar gemacht) und im Maul selber sind auch keine Auffälligkeiten. Nun muss ich dabei sagen, dass mein Pferd seit einem 3/4 Jahr auf Magengeschwüre behandelt wird. Er bekommt momentan wieder das Stomacare welches eine ähnliche Wirkung hat, wie Pronutrin. Dieses wird mittels eine Maulspritze gegeben. TA meint, das es eine Auffälligkeit, ähnlich Koppen oder Weben ist. Meint, dass mein Pferd damit wohl Stress abbaut, es wäre so, als wenn wir Fingernägel kauen würden. Ich kann das nicht glauben, glaube vielmehr das da irgendwas anderes hinter stecken könnte. Er ist sonst gut zufrieden, frisst gut, sieht gut aus etc. Was mir jetzt aber auch noch aufgefallen ist, dass er scheinbar wohl neuerdings ganz viel über Nacht pischert. Habe gestern meinen Stall komplett ausgemistet und neu mit Späne eingestreut. Heute morgen komme ich in den Stall und der war schon wieder super nass. Späne hätte man auswringen können und das im kompletten Stall. Achja, und irgendwie hebt er seit gestern sein Vorderbeine nicht mehr richtig beim Laufen. Beim Reiten ist er aber ganz normal. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte. Urin sieht meiner Meinung nach normal aus. Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 08:37    Titel:

Hallo Brenda.

Du gibst ihm das Medikament über eine Maulspritze?
Dann kann es durchaus sein, dass auch etwas auf der Zunge landet und dort auch "wirkt"/reagiert.

Das verstärkte Pinkeln kommt mit Sicherheit auch von dem Medikament.
Ob es auch eine Wikrung auf das Zentrale Nervensystem hat - kann auch sein. Daher kann auch das Pinkeln kommen und auch die Probleme mit den Vorderbeinen.

Vielleicht sprichst du nochmal mit deinem TA.
Hast du es schon mal mit homöopatischen Mittelne / Schüssler Salzen probiert?
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 09:42    Titel:

Schau doch mal hier: http://schuessler-salze-liste.de/anwendungs-gebiete/magengeschwuer.htm

Ist vielleicht 'ne Alternative zur konservativen Medizin.

Ich mache gerade bei mir selber gute Erfahrungen mit Schüssler Salzen.
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horsemanship78



Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 611

BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 22:52    Titel:

mir stellen sich folgende fragen: wieso hat das pferd ein magengeschwür und wurde das mit einer untersuchung festgestellt oder nur vermutet? wieso wird das pferd schon so lange behandelt?


lg
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Pferdetraining, Pferdeverhaltenstherapie, Pferdepsychologie, Bach-Blüten für Mensch und Tier. www.pferdeverhalten.npage.de
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 08:56    Titel:

horsemanship78 hat Folgendes geschrieben:
.... wieso wird das pferd schon so lange behandelt?


... wahrscheinlich, weil es bis jetzt noch nicht besser gewurden ist Mit den Augen rollen
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horsemanship78



Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 611

BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 09:47    Titel:

erneute frage kommt dann auf. wenn es nach der zeit noch nicht besser geworden ist, könnte vielleicht die behandlung nicht optimal sein? hat das pferd 24 std. heu zur verfügung? was und wieviel wird an kraftfutter gefüttert? wie ist die haltung? wo kann evtl. stress vorliegen? weitere anzeichen wie flehmen, leerkauen, häufiges gähnen, koppen?
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Brenda



Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 20:38    Titel:

Hallo!
Sorry, ich habe erst jetzt Gelegenheit gefunden, Eure Antworten zu lesen und diesbezüglich auch zu beantworten.
@ Horsemanship: Mein Pferd wurde im Mai letzten Jahres auf der Wiese von einem anderen Pferd unheimlich in die Mangel genommen. Er war total zerbissen und wir dachten anfangs, dass hinten links das Fesselgelenk hinüber wäre, welches sich gott sei dank nicht bestätigt hat. Nachdem alles abgeheilt war und ich ihn wieder bewegen durfte, hat grundsätzlich nach der Bewegung Koliken bekommen. Bei der ersten Kolik denkt man sich noch nichts dabei, doch als diese dann drei- bzw. viermal hintereinander folgten, hat mich mein TA direkt in die Klinik geschickt. Mittels Gastroskopie wurden die Magengeschwüre festgestellt. Er hat in der Zeit von Mai bis August drei Gastroskopien hinter sich, da die Medikamente wohl anschlugen, nicht aber im gewünschten Maße. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass 8 Wochen Gastrogard und diverse andere Medikamente unheimlich ins Geld gehauen haben. Na ja, ich habe ihm ein halbes Jahr nur Weide gegönnt, in der Zeit wurde er auch nicht bewegt. Er ist futtertechnisch komplett umgestellt worden, bekommt nur noch Hafer, Glycaimic von Mühlendorf, Leinöl, Möhren und dreimal die Woche Mash. Natürlich hat er ausreichend Rauhfutter, ich schmeisse mehr weg, als das er es frisst. Bin gott sei dank Selbstversorger und kann schalten und walten wie ich will Kraftfutter bekommt er dreimal täglich. Nachdem das Gastrogard abgesetzt war, habe ich es Pronutrin versucht, doch das rührte er leider nicht an. Deswegen die Maulspritzen. Im November wurden dann auch diese langsam von mir abgesetzt. Doch den harten Winter und bedingt dadurch wochenlanges Stehen, da unsere Paddocks total vereist waren, habe ich mich im Januar dazu entschlossen, sicherheitshalber wieder die Maulspritzen zu geben, die ich jetzt aber langsam wieder herunter fahre. Anzeichen hatte er eigentlich keine, war eine Gefühlsentscheidung von mir, da ich eine unheimlich enge Beziehung zu meinem Pferd habe. Was seine Haltungsbedingungen angeht, so ist es im Winter bestimmt nicht das optimalste für ihn, gerade in diesem Winter nicht, doch ein Stallwechsel kommt leider nicht in Frage. 1. Weil er unheimlich Schwierigkeiten hat, sich neu einzugewöhnen und diesbezüglich tierisch abbauen würde.
2. Am jetzigen Stall bin ich Selbstversorger und kann füttern was und wieviel ich will. Sowas wiederzubekommen, wäre verdammt schwer.
Ich hoffe, ich konnte all deine Fragen beantworten.

@ Juliaundine: Was die homöopatische Medizin angeht, so bekommt er Süßholzkapseln und chinische Kräuter. Bin ständig mit einer Tierärztin, die sich darauf spezialisiert hat, in Kontakt.

Was sein Verhalten angeht, wie gesagt mein TA meinte, das es eine Verhaltensauffälligkeit wäre, wie Koppen, weben, etc. Mein Pferd würde so den Stress abbauen. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass er nicht recht hat, ich habe mein Pferd beobachet, er hat dieses immer auf der linken Seite gemacht. Tja, die Maulspritzen habe ich immer links gegeben, jetzt bekommt er sie rechts und siehe da, von Verhaltensauffälligkeit keine Spur mehr.
Liebe Grüße
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 14:22    Titel:

Was für 'ne Krankengeschichte! Geschockt
Dein Pferd ist wahrscheinlich ganz schön sensibel....

Ich kenne diese Medikamente jetzt nicht, aber warum hast du denn mit dem Medikament wieder angefangen?

Aber schön, dass er sich diesen Tick wieder abgewöhnt hat Sehr glücklich
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Brenda



Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 14:09    Titel:

Hallo Juliaundine!
Grins, sensibel ist noch milde ausgedrückt. Der kann lesen und schreiben. Warum ich wieder mit den Medikamenten angefangen habe fragst Du? Tja, wie soll ich das erklären. Mein Pferd und ich, wir haben wirklich ne ganz enge Verbindung zueinander. Ich kann das nicht erklären, aber ich habe mir gerade bei ihm angewöhnt, auf mein Gefühl zu hören. Er gefiel mir im Januar nicht ganz so gut, obwohl er eigentlich ganz normal war. Das war ne Bauchentscheidung von mir. Gerade bei diesem Pferd habe ich diesbezüglich eigentlich immer recht gehabt. Er musste aufgrund des Wetters halt viel stehen und auch das bedeutet Stress für die Pferde. Bevor er wieder so krank wird, wie im letzten Jahr, wollte ich dieses Mal einfach etwas vorbeugen und es gar nicht mehr soweit kommen lassen. Aber wie gesagt, die Medis werden jetzt wieder langsam abgesetzt.

Na ja und was seine Krankengeschichte anbelangt, jetzt haben wir herrliches Wetter, könnten ins Gelände und was macht mein Pferd? Wirft wiedermal einen Krankenschein aufgrund einer unerklärlichen Lahmheit ein. Ich hoffe, dass das nur ein Hufgschwür ist, obwohl ich mir doch mächtig Sorgen mache. Näheres weis ich morgen früh, denn dann kommt der TA. Weinen
Liebe Grüße
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Juliaundine
Moderator


Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 4510
Wohnort: im Norden Hessens

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 15:48    Titel:

Dann hast du ja auch so ein Monatgspferd Geschockt
Unser Großer war 1,5 Jahre am Stück krank und hatte in der Zeit wahrscheinlich alle Krankheiten, die ein Pferd haben kann Verrückt

Bei uns war es dann irgendwann einfach wieder gut und seit dem *toitoitoi* *aufHolzklopf* hatte er nix mehr!
Aber wir haben auch irgendwann aufgehört ihm Medikamente und Futterzusatzmittelchen zu füttern.


Drück dir die Daumen!
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Candy648



Anmeldungsdatum: 16.12.2009
Beiträge: 1073

BeitragVerfasst am: 24.03.2010, 12:18    Titel:

Hallo,
bei mir im Stall steht ein Pferd der fällt immer die Zunge aus dem Maul. Sie leckt und zieht sie ein. Zwei Sekunden später hängt sie wieder raus. Die ist permanent mit der Zunge zugange. Zuerst dacht ich das wäre ne Marotte, habe mir aber jetzt erklären lassen was es ist. Und zwar hat sie dies von Geburt an und ist eine Muskelfehlbildung die mit zunehmendem Alter schlimmer wird. Mit den Augen rollen

Was es doch alles gibt?!
_________________
Stricke schon mal Socken für den Winter!
http://www.youtube.com/watch?v=1cKBh6zReAk
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Docy



Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 2356
Wohnort: Niederbayern

BeitragVerfasst am: 10.04.2010, 16:44    Titel:

Also einfach nach Bauchgefühl ein Medikament geben und dann wieder eigenständig absetzten ohne tierärztliche Hilfe kann auch in die Hose gehen.
Ist es Boxenhaltung? Du drückst dich nicht klar aus ob ihr Boxenhaltung, Offenstall, Weidehaltung tags oder ... habt. Bitte schreib das doch mal.
_________________
18.09.2010 und die Jugend schwindet
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Brenda



Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:32    Titel:

Hallo Docy!

Ich bin ständig mit einer Tierärztin in Kontakt und erst nach Rücksprache mit Ihr, wurden die Medikamente gegeben. Es ist wie eine Kur, die ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder mit ihm machen muss. Er steht in Boxenhaltung und hat im Winter leider nur Paddockgang. Was sein auffälliges Verhalten angeht, es ist gänzlich verschwunden. Ich gehe davon aus, dass es daher rührte, da ich ihm die Maulspritzen immer links gegeben habe. Nachdem ich dann aber auf die rechte Seite gewechselt bin, waren die Symptome von heute auf morgen verschwunden. Das Medikament wurde mittlerweile wieder langsam abgesetzt und nun bekommt er nur noch Süßholzwurzkapseln und ein chinisisches Kraut für den Magen. Um nochmal auf die Maulspritzen zurückzukommen, es ist nicht ein Medikament im herkömmlichen Sinne und kann bedenkenlos über einen längeren Zeitraum gegeben werden. Es ist absolut Dopingfrei und kann auch bis zum Tag des Turnieres gegeben werden. Es hat einfach nur den Zweck, den Magen mit einer Schutzschicht zu überziehen, und den Säuregehalt zu regulieren bzw. zu verringern. Wenn ein Pferd unter akkuten Magengeschwüren leidet, helfen diese Maulspritzen nicht, da muss dann schon Gastrogard und ähnliches her. Es geht einfach nur darum, nach einer akkuten Behandlung, den Magen weiterhin zu schonen, damit die Magengeschwüre ordnungsgemäß abheilen und nicht wieder durch zuviel Säure angegriffen werden können.
Liebe Grüße
S. Beck
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